Industrie-4.0-Testbeds – Umsetzung von Demonstratoren in realen Umgebungen und Evaluation mit Fokus auf Standardisierung (I40Demo)

 

Industrie 4.0 ist ein forschungspolitischer Schwerpunkt der Bundesregierung um Deutschland im internationalen Wettbewerb zu stärken. Die beschleunigte Konsensbildung und Normung ist in der stark vernetzten Umgebung von Industrie 4.0, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, essentiell. Das Verbundprojekt Industrie-4.0-Testbeds mit DKE, GMA, RWTH, IPA und KHS befasst sich mit drei unterschiedlichen Use-Cases zum Thema Industrie 4.0. Die Use-Cases umfassen „autonome Landmaschinen“, „Plug-&-Produce“, sowie „Predictive Maintenance“. Sie werden als Demonstratoren implementiert, um Lücken in der Standardisierung aufzudecken und zu schließen.

Der Lehrstuhl für Prozessleittechnik arbeitet an dem Use-Case „Plug-&-Produce“ und entwickelt Konzepte für ein standardisiertes Vorgehen zum Tausch von Feldgeräten. Die Konfiguration der alten Geräte soll zum größten Teil automatisiert an das neue Feldgerät übertragen werden, sobald dies angeschlossen ist. Dabei gilt zu beachten, dass in der Industrie eine Vielzahl an Kommunikationsarten (HART, Profibus, Profinet, …) existieren, mit denen das Konzept kompatibel sein muss.

Ansprechpartner: Lars Nothdurft